Gemeinsame Club-Exkursion in Mainz

Die beiden Mainzer Clubs von Soroptimist International luden am 19. Mai 2019 überregional zu einer Tagesexkursion ein:

Jüdisches Leben in der SchUM-Stadt Mainz

SchUM ist ein Akronym für die jüdischen Gemeinden in Speyer (Schpira),  Worms (Warmaisa) und Mainz (Magenza),  die im Mittelalter einen Gemeindeverbund bildeten.
SchUM ist ein Akronym für die jüdischen Gemeinden in Speyer (Schpira),
Worms (Warmaisa) und Mainz (Magenza),
die im Mittelalter einen Gemeindeverbund bildeten.

Hier wurden wesentliche Grundlagen für das europäische Judentum gelegt. Die Schriften der damaligen jüdischen Gelehrten in den drei Domstädten am nördlichen Oberrhein wirken heute noch in alle Welt und unterstreichen die Bedeutung des Ensembles der so genannten SchUM-Gemeinden.


schUMstädte e.V.

Dieses historische jüdische Erbe ist in den Städten Mainz, Worms und Speyer derzeit ein ganz aktuelles Thema, da die drei Domstädte seit Jahren am Antrag für den Titel UNESCO-Weltkulturerbe arbeiten.

Kunsthistorikerin Anke Sprenger vom SI-Club Mainz führte kenntnisreich durch das vielfältige Programm. Dies begann mit der Besichtigung des ältesten jüdischen Friedhofs Mitteleuropas an der Mombacher Straße mit Grabsteinen aus dem 11. Jahrhundert, hin zu der barocken Synagoge in Mainz-Weisenau, die - einzigartig in Deutschland - zwei Mikwen aufweist, bis zur neuen Synagoge, ein faszinierender Bau von Libeskind-Schüler Manuel Herz.

Die SchUM-Exkursion nach Mainz war von vielen Clubmitgliedern des Rhein-Main-Gebietes gut besucht. Dabei waren  die Präsidentinnen der Mainzer Clubs Sabine Langmaack und Dr. Cornelia Jaursch-Hancke und als „Überraschungsgast“ Prof. Maria Böhmer, Staatsministerin a.D. und Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission.




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